Donnerstag, 25. August 2016

#SilveRibbon - Toleranz für psychische Erkrankungen

In letzter Zeit habe ich mir immer mehr Gedanken über meine Depressionen und andere psychische Erkrankungen gemacht. Dabei frage ich mich oft, wie viele Menschen da draußen sich nicht wagen, zum Arzt zu gehen, weil sie eine solche Diagnose fürchten. 
Psychische Krankheiten sind nach wie vor ein Stigma, mit dem man manchmal belächelt, manchmal bemitleidet, doch selten verstanden wird. Und noch seltener akzeptiert wie man ist, denn eine psychische Erkrankung macht einen plötzlich anders. Ich habe einige Zeit mit Patienten verbracht, deren Lebensgeschichten gehört und mich mit ihnen verbunden gefühlt. Doch ich habe es auch schon erlebt, dass jemand seinen schlechten Charakter und seine miese Laune als Depression verkaufen wollte. Das macht es psychisch Kranken so schwer.
Ich bin für mehr Toleranz, für mehr Verständnis und Verständigung, einfach für mehr Aufklärung wenn es um das Thema geht und ich bin dafür, endlich Farbe zu bekennen. Silber in diesem Fall.

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Freitag, 19. August 2016

Mal was anderes als Zara und Co.

Natürlich präsentiere ich euch jetzt hier keinen Kleiderschrank voll neuer Teile. Hab ich weder Geld noch Lust zu. Schade, denn wäre ersteres da, wäre zweiteres sicher auch größer. Doch darum soll´s nicht gehen.
Ich rotiere grad aus Langeweile durch´s Web und recherchiere nach Mode. Mode, die ich noch nicht überall zig mal auf der Straße gesehen habe oder die mir von wohl bekannten Bloggerkörpern entgegen getragen wird. Nach Marken, die ich noch nicht kenne. Mega schwierig, sollte man meinen, doch vom großen Textilkuchen kenne ich höchstens ein Krümelchen, das am Messer kleben bleibt.

Womöglich sind auch das alte Hüte, die die Experten und Profis bereits jahrelang auf ihrer Favoritenliste haben, doch für mich - unwegsames, unerforschtes Gelände.

Samstag, 6. August 2016

Ich glaube, ich bin keine Orange

Ich hab keine Chance mehr auf ein echtes Bloggerleben. Also, wo hin und wieder mal eine Kooperation rum kommt. Wo man Menschen erreicht und was verändert. Wenn ich mich aktuell mal als Außenstehende betrachte, dann läuft irgendwas komisch in der Szene. Sie verändert sich, logisch, doch wohin?

Montag, 11. Juli 2016

Alleine wohnen... was soll das?

Seit kurzem wohne ich allein. Ich kann in meiner Wohnung tun und lassen, was ich will. Laute Musik, nackig rumlaufen, pennen bis 12, das juckt keinen. Wäsche kann mal liegen bleiben, Geschirr steht rum...Selbst wenn meine Wohnung im Moment wider Erwarten hübsch aufgeräumt aussieht und ich all meine neu gewonnenen Freiheiten nicht ausreize, ich bin manchmal einfach soooo faul. Was ich nicht dringend tun muss, verschiebe ich gern. Allein zu wohnen ist schrecklich, weil einem keiner ´nen Arschtritt verpasst, damit man von der Couch fliegt. Es entstehen keine Müllberge, keine Wäscheberge und auch sonst keine Berge außer im Katzenklo, doch selbst die beseitige ich zeitnah. Es fühlt sich dennoch an, als läge ich nur grunzend unter´m Tisch und kratzte mir die Rübe.

Photo taken by me. Don´t copy.

Sonntag, 3. Juli 2016

Ich bin alleinsam

Das wurde mir eben klar, als ich einen Post meiner geliebten Masha las. Anstatt mich um meinen Uni-Scheiß zu kümmern, kehre ich mein Segel wieder in den richtigen Wind. Ich war ganz schön gnädig, was meinen Eindruck der HashMAG Bloggerlounge anging. Das lag sicher daran, dass all die hübsch positionierten Dingelchen, der Duft von Crêpes und das Bling von Glitzerkram und Einhorn -Luftballons mir das Hirn verblitzt haben. Kurzzeitig, denn beim Lesen von Mashas Post kam mir in Erinnerung, wie ich mich neben all dem Trubel, dem Schöngeistigen und dem Kostenlosen überhaupt gefühlt habe.

by Mika Wisskirchen